Die IFA erkunden

von Franziska Dietrich (EK17b)
Auch dieses Schuljahr unternahmen verschiedene Klassen des OSZ I – Technik Potsdam eine Exkursion zur Technikmesse IFA. Die IFA fand auf dem Messegelände in Berlin (Funkturm) vom 31. August 2018 bis zum 5. September 2018 statt.
Die IFA gilt als eine der größten Technikmessen weltweit und hatte dadurch zur Exkursion eine große Bandbreite an Ausstellungsstücken der neusten Technik zu bieten. Jeder Schüler sollte sich einen Technikstand auf der Messe aussuchen und diesen in diesem Bericht vorstellen. Da mein Einsatzgebiet in meinem Ausbildungsbetrieb in der PC- und Smartphone-Abteilung ist, hatte ich mich für einen 3D-Drucker des Herstellers Dagoma entschieden. Dagoma ist ein recht junges amerikanisches Unternehmen, welches hauptsächlich 3D-Drucker für den Privatgebrauch herstellt.
Am Stand selbst konnte man das neue Modell und auch das ältere Modell aus dem letzten Jahr begutachten. Der Eyecatcher an dem Stand war das auffällig kreative Design des Druckers sowie die Farbpräsentation des Herstellers (helle orange Farben in einer recht dunklen Hallenecke). Des Weiteren war der neue Drucker Magis immer in Bewegung und hat das Interesse auf sich gezogen. Außerdem war das Personal sehr freundlich und aufgeschlossen allen Fragen gegenüber und auch das hat einen positiven Eindruck hinterlassen. Das Einzige, was man evtl. noch verbessern könnte, wäre deutschsprachiges Personal mit zur Unterstützung der deutschen Kunden zur Verfügung zu stellen. Da es nur ein kleines Unternehmen ist, war hauptsächlich nur englisch sprachiges Personal vor Ort. Außerdem kann man die 3D-Drucker momentan nur per Amazon ordern, es wäre jedoch schön, wenn man die Geräte auch in einem Geschäft anbieten würde.
Normalerweise sind Drucker meist flach oder kastenförmig/ würfelförmig aufgebaut. Das neue Magis-Modell hebt sich jedoch sehr stark davon ab. Der Drucker ist von der Form her dreieckig und in die Höhe gebaut. Die Bedienung ist sehr simpel. Man braucht nur eine SD- Karte, auf der das Design des Gegenstandes sein muss, was man drucken möchte. Wenn man diese dann in den SD-Karten-Slot einsteckt, muss man nur noch den Startknopf drücken und schon geht es los. Der gewisse Showeffekt kam vor Ort durch die Demonstration des Magis-Modells, da ein komplettes Schachfiguren Set mit dem Vorführungsmodell gedruckt wurde. Mein Interesse wurde hauptsächlich durch das auffällige Design des neuen Modells und des freundlichen Personals auf sich gezogen. Kaum stand man einen Augenblick vor dem neuen Modell, wurde man mit einem freundlichen Lächeln begrüßt und man konnte sofort Fragen stellen. Das Schöne an diesem Stand war sogar, dass sich die Mitarbeiter auch auf das zum Teil gebrochene Englisch der Besucher eingestellt haben, sodass man selbst als „Laie“ sehr gut verstehen konnte, was das Produkt auszeichnet und wie es arbeitet.
Alles in allem war de IFA schon recht interessant. Auch wenn ich viele Präsentationsarten etc. schon durch die letzte IFA kannte, fand ich trotzdem noch einige interessante Hersteller und Produkte, die mich in ihren Bann gezogen haben. Ich konnte mir viele neue Produkte anschauen, die wir auf jeden Fall ins Sortiment bekommen werden und habe dadurch schon einen gewissen Vorteil bei den Verkaufsgesprächen. Es war für mich aber am spannendsten, mit den Leuten auf Englisch zu sprechen, da man ja normalerweise nur die Webseiten anschauen kann, wenn man internationale Produktdetails benötigt. Und so konnte man zudem sein Englisch fördern (da wir auch sehr viele internationale Kunden haben, war das sehr angenehm).